Grenzüberschreitende Projektarbeit

1988 entschieden sich Syddanmark und die Landesregierung in Kiel dazu, einen gemeinsamen Antrag auf wirtschaftliche Unterstützung für eine Reihe von gemeinsamen Projekten bei der EG-Kommission auszuarbeiten. Hier entwickelte sich das Interesse, Zuschüsse der EG zu erlangen, zu einem Katalysator für eine Ausweitung der Zusammenarbeit. Das führte zur Bildung eines Lenkungsausschusses, der aus insgesamt 15 Vertretern aus Schleswig-Holstein, Sønderjylland, der Bundesrepublik Deutschland, Dänemark und der EG-Kommission bestand und später den Begleitausschuss der INTERREG-Programme bildete. Die Kooperation wurde darin ausgebaut und umfasst jetzt eine große Zahl von grenzüberschreitenden Projekten, beispielsweise in den Bereichen Arbeitsmarkt, Wirtschaft oder Ausbildung, in denen die jetzige Syddansk Universitet in Sonderburg und die Universität Flensburg gemeinsame Studiengänge anbieten. Auch im kulturellen Bereich besteht ein Netzwerk von Kooperationen über die Grenzen hinweg, beispielsweise bei den Museen. Nach einer Konferenz im Jahre 1992 wurde die Kooperation über die Grenze hinweg um eine kommunale Arbeitsgruppe erweitert.