Es waren pragmatische Fragen, die zu einer konstruktiven Zusammenarbeit führten. Besonders die Probleme der Wasserverschmutzung in der Flensburger Förde führten schon in den fünfziger Jahren zu einer Zusammenarbeit bei der Kontrolle der Badewasserqualität. Die zunehmende Verschmutzung, nicht zuletzt aus Flensburg, führte 1972 zu direkten Kontakten zwischen Sønderjyllands Amt und der Stadt Flensburg, die durch den damaligen Vertreter der dänischen Minderheit im Magistrat der Stadt Flensburg hergestellt wurden. Im April 1972 wurde die gemeinsame Kommission für die Flensburger Förde mit Vertretern der Anrainergemeinden und -kreise auf beiden Seiten der Grenze eingesetzt, die dann im September 1975 durch die Flensburger-Förde-Kommission ersetzt wurde, die Vorschlägebei den betreffenden dänischen und deutschen Behörden einreichen konnte, über die dann von diesen entschieden wurde.