Im Grenzland leben


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Wir leben in einem Grenzland, aber es gibt weder Schlagbäume noch Grenzbeamte, die nach dem Pass fragen, so dass man problemlos vom deutschen in den dänischen Teil der Region Sønderjylland-Schleswig kommen kann. Auf einer Landkarte ist die Grenze natürlich immer noch eingezeichnet.

Diese Grenze ist nicht sehr alt, sie stammt von 1920 und ist nicht wie viele andere Grenzen durch Kampf und Krieg entstanden, sondern ist das Ergebnis einer friedlichen Volksabstimmung.


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Es gibt viele gemeinsame Interessen über die Grenze hinweg, z.B. in Wirtschaft, Umweltschutz und Kultur. Viele Kaufleute und Handwerker haben deutsche und dänische Kunden, und zahlreiche Deutsche pendeln über die Grenze zur Arbeit.

Nördlich der Grenze wird Deutsch als Fremdsprache an den Schulen unterrichtet, und südlich der Grenze wird an vielen Schulen Dänisch als Fremdsprache angeboten, eine Besonderheit, die es nur in Schleswig-Holstein gibt. Inzwischen lernen allerdings auch viele Erwachsene die Nachbarsprache.

Auf diese Weise verliert die Grenze vielleicht mit der Zeit ihre Bedeutung als Trennlinie, so dass die Menschen, die in dieser Region leben, all das entdecken können, was sie gemeinsam haben.